Standort 2015 2016 2017 2018 2019  seit 1971
Bad Oldesloe Kneeden   0 0     0
Bargfeld-Stegen Tonnenteich 4 1 1 0 1 86
Bargfeld-Stegen PartyTimm 1 1 0 2 1 6
Bargfeld-Stegen Timm 1 4 2 3 2 1 23
Bargfeld-Stegen Timm  2 3 0 0     15
Bargfeld-Stegen Timm  3 3 0   2 1 7
Bargfeld-Stegen Wilhelmshöhe 0 1 3 1 2 11
Bünningstedt       0   0
Delingsdorf         3 45
Fischbek   3   0 1 4
Grönwohld 2 0 2 2 3 32
Groß-Barnitz 0 1 0 2 1 59
Großensee         0 17
Hammoor 1 1     0 4 17
Heilshoop 3 1 3 2 3 35
Jersbek Klein Hansdorf   0       0
Jersbek Lange Reihe         2 2
Jersbek  Hartwigsahler Weg     0   1 12
Klein-Wesenberg 4 2 0 1 3 86
Klein-Schenkenberg 2   0   E 3
Kronshorst         3 3
Langelohe 0 1 4 3 4 40
Lasbek-Dorf 3 0 2 2 3 77
Lütjensee         0  
Meddewarde 1 0 0 0 0 23
Mollhagen 0 3 1 1 4 49
Neritz 0     0 2 41
Papendorf 4 3 2 2 3 46
Rethwisch-Feld 2 1 0 2 3 11
Rohlfshagen   0       6
Rümpel 0   0 0 2 47
Seefeld 3 1 2 2 2 51
Sprenge 2 3 2 1 4 71
Stellau     0 1 0 1
Stemwarde 2 3 2 0 0 7
Sühlen 3 2 2 3 4 91
Tangstedt 0 3 0 0 0 7
Todendorf 3 3 2 1 3 73
Tremsbüttel 2 2 2 4 1 31
Trittau   0 0 0   0
Westerau  1 3 0 3 4 80
Wiemerskamp   0   0   12
             
             
             
  2015 2016 2017 2018 2019  seit 1971
Horstpaare allgemein (HPa)   28 30 29 31 34 20,43
Horstpaare mit ausfliegenden Jungen (HPm) 21 20 14 19 28 14,36
Gesamtzahl der ausfliegenden Jungen (JZG) 53 40 33 39 69 34,04
Durchschnitt Junge pro Horstpaar allgemein (JZa) 1,9 1,3 1,1 1,3 2,0 1,69

 

 Sensationelle Ergebnisse bei den Stormarner Störchen 2019 

Perfektes Storchenwetter und ein reichhaltiges Nahrungsangebot führten in diesem Jahr zu so sensationellen Ergebnissen bei den Stormarner Störchen, wie es sie seit Beginn der Aufzeichnungen 1971 noch nicht gegeben hat. 

Die Saison fing schon vielversprechend an. Mit einem neuen Rekord von 34 Horstpaaren haben sich 3 Storchenpaare mehr als im letzten Jahr in Stormarn niedergelassen. Ein Einzelstorch ohne Partner hielt sich in Klein Schenkenberg auf. Neuansiedlungen gab es in Lütjensee, Großensee, Kronshorst, Jersbek Lange Reihe und nach 5 Jahren ohne Störche auch wieder in Delingsdorf. Einen Mangel an Nistmöglichkeiten für Neuansiedlungen gibt es nicht, weil es in Stormarn dreimal so viele Nistunterlagen gibt wie Storchenpaare. Für die Statistik wird ein Storchenpaar gezählt, wenn es sich zwischen Mitte April und Mitte Juni durchgehend mindestens 4 Wochen am Horststandort aufgehalten hat. 

 

Im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren hat das wechselhafte und nicht zu kühle Wetter für perfekte Aufzuchtbedingungen gesorgt. Insgesamt haben die Störche in diesem Jahr unglaubliche 69 Junge durchgebracht und damit den bisherigen Rekord von 1999 mit 56 Jungen deutlich in den Schatten gestellt. (Vorjahr 39, langjähriger Durchschnitt 33). Insgesamt haben 28 Paare erfolgreich Junge aufgezogen (Vorjahr 19, langjähriger Durchschnitt 14).  

 

Der für einen Bestandserhalt notwendige Durchschnitt von 1,7 Jungen pro Storchenpaar wurde mit 2,0 deutlich überschritten und lässt hoffen, dass die letzten 3 schwachen Jahre damit nahezu ausgeglichen werden konnten und der Fortbestand der Störche in Stormarn so gesichert ist, wobei wir in Stormarn auch von Zuwanderungen aus den Nachbarbundesländern profitieren. So zeigten zwei Ringablesungen, dass ein Todendorfer Storch aus der Nähe von Bremen stammt und ein Sprenger Storch aus der Nähe von Rostock. Die Untersuchungen der AG Storchenschutz haben ergeben, dass sich die meisten Jungstörche in einem Umkreis von etwa 100 km zu ihrem Geburtsort ansiedeln. 

 

Und so sehen die einzelnen Nachwuchszahlen aus:

 

Bargfeld-Stegen Tonnenteich 1, Bargfeld-Stegen Mittelweg 1 und 1, Bargfeld-Stegen Wilhelmshöhe 2, Bargfeld-Stegen Elmenhorster Str. 1, Delingsdorf 3, Fischbek 1,  Grönwohld 3, Groß Barnitz 1, Großensee 0, Hammoor 4, Heilshoop 3,  Jersbek Lange Reihe 2, Jersbek Hartwigsahler Weg 1, Klein Wesenberg 3, Kronshorst 3, Langelohe 4, Lasbek-Dorf 3, Lütjensee 0,   Meddewarde 0, Mollhagen 4, Neritz 2, Papendorf 3, Rethwischfeld 3, Rümpel 2, Seefeld 2, Sprenge 4, Stellau 0, Stemwarde 0, Sühlen 4, Tangstedt 0,  Todendorf 3, Tremsbüttel 1, Westerau 4 

 

Die durch die NABU-Storchengebietsbetreuer jährliche durchgeführte Kontroll- und Instandhaltungstour der Storchennester fand am 12.10.2019 statt. Bei der mit finanzieller Unterstützung der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn durchgeführten Tour wurden wieder 15 Storchennester kontrolliert und gereinigt bzw. saniert. Dabei wird im Abstand von 2 -3 Jahren das stark verdichtete Nistmaterial von den Horsten abgetragen und mit Holzhackschnitzeln wieder aufgefüllt, wodurch Nässe in den Nestern besser abgeleitet wird. Außerdem wird die Unterkonstruktion auf Tragfähigkeit überprüft und es werden eingeschleppte Fremdkörper wie Plastikfolie und Schnüre entfernt, die eine Gefahr für die Störche darstellen könnten.

 

Das Storchenjahr 2018: Erneutes „Störjahr“ bei den Stormarner Störchen – viele Storchenjunge sind durch Nahrungsmangel umgekommen

Das Storchenjahr begann eigentlich sehr vielversprechend, so sind insgesamt 31 Storchenpaare (Vorjahr 29) aus ihren Winterquartieren zurück gekehrt und haben die Stormarner Nester bezogen. Das ist ein neuer Rekord bei den Rückkehrerergebnissen seit Beginn der Aufzeichnungen vor 45 Jahren. Dabei ist auch eine Neuansiedlung in Bünningstedt zu vermelden. Der Rückkehrzeitraum zog sich erneut über mehrere Wochen. Der erste Storch in Todendorf war schon am 29.01. zurück, während die letzten Störche erst wieder im Mai eintrafen.

Erneut haben die extremen Witterungsverhältnisse den NABU-Storchenbetreuern einen Strich durch eine erfolgreiche Nachwuchsbilanz gemacht, wobei in diesem Jahr mit unnormaler Hitze und Trockenheit das gegenteilige Extrem zum letzten Jahr mit Dauerregen und Kälte den Störchen das Leben schwer gemacht hat. Anfang/Mitte Mai sind die Storchenküken noch so klein dass sie nahezu ausschließlich mit Regenwürmern gefüttert werden. Die gab es aber bei der Trockenheit so gut wie überhaupt gar nicht zu finden. Das führte dazu, dass Junge wegen Nahrungsmangel eingingen bzw. die schwächsten Jungen von den Eltern aus dem Nest geworfen wurden oder selbst verspeist wurden. Die Natur ist da unnachgiebig, teils geradezu grausam. Letztlich dient dies aber dem Arterhalt, d.h. bei einer Dreierbrut werden zwei Junge rausgeworfen, damit das Dritte überleben kann, weil nicht genug Nahrung für alle da ist. Vielerorts gab es daher gar keinen Nachwuchs bzw. nur ein Junges, das flügge wurde.

Am Ende führte das dazu, dass von 31 Storchenpaaren überhaupt nur 19 (Vorjahr 15) erfolgreich Junge aufzogen. Die Gesamtzahl der Jungen, die in den nächsten Wochen ihre Reise in die Winterquartiere antreten beträgt 38 (Vorjahr 33). Somit kommen wir in diesem Jahr auf durchschnittlich nur 1,2 Junge (Vorjahr 1,1) pro Storchenpaar und damit auf den zweitschlechtesten Wert seit 25 Jahren. Das dritte Jahr hintereinander derart schlechte Nachwuchsergebnisse lassen vermuten, dass sich dies in den nächsten Jahren negativ auf den Bestand auswirken wird, denn zum Bestandserhalt brauchen wir einen Durchschnitt von 1,7 Jungen pro Horstpaar

Der Klimawandel betrifft eben nicht nur die Eisbären in der Arktis sondern zunehmend auch unsere Weißstörche. Und so sehen die einzelnen Nachwuchszahlen aus:

Bargfeld-Stegen Tonnenteich 0, Bargfeld-Stegen Mittelweg 2 und 2, Bargfeld-Stegen Wilhelmshöhe 0, Bargfeld-Stegen Elmenhorster Str. 2, Bünningstedt 0,Fischbek 0, Grönwohld 2, Groß Barnitz 2, Hammoor 0, Heilshoop 2, Klein Wesenberg 1, Langelohe 3, Lasbek-Dorf 2, Meddewarde 0, Mollhagen 1, Neritz 0, Papendorf 2, Rethwischfeld 2, Rümpel 0, Seefeld 2, Sprenge 1, Stellau 1, Stemwarde 0, Sühlen 3, Tangstedt 0, Todendorf 1, Tremsbüttel 4, Trittau 0, Westerau 3, Wiemerskamp 0

Die durch die NABU-Storchengebietsbetreuer jährliche durchgeführte Kontroll- und Instandhaltungstour der Storchennester hat sich in den letzten Jahren bewährt und wird weiterhin so erfolgen. Weil sie allerdings im letzten Jahr witterungsbedingt ausfallen musste, findet sie in diesem Jahr schon am 22.09. statt. Bei der mit finanzieller Unterstützung der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn durchgeführten Tour werden wieder etwa 10 – 15 Storchennester kontrolliert und gereinigt bzw. saniert. Dabei wird im Abstand von 2 -3 Jahren das stark verdichtete Nistmaterial von den Horsten abgetragen und mit Holzhackschnitzeln befüllt, wodurch die Nässe in den Nestern besser abgeleitet wird. Außerdem wird die Unterkonstruktion auf Tragfähigkeit überprüft und es werden eingeschleppte Fremdkörper wie Plastikfolie und Schnüre entfernt, die eine Gefahr für die Störche darstellen könnten.

 

 

Während die ersten Störche in diesem Jahr schon am 8. Februar zurück waren und inzwischen Nachwuchs haben dürften, trafen noch vor wenigen Tagen die letzten Störche in Stormarn ein. So ist das Nest in Wiemerskamp und das in Hammoor erst seit ein paar Tagen durch ein Storchenpaar besetzt. Auch in diesem Jahr waren einige „Ostzieher“ spät dran. Die Ursache hierfür ist bisher nicht bekannt. 

Immerhin haben wir dennoch bisher 27 Paare (Vorjahr 28) in Stormarn und damit wiederum eines der besten Ergebnisse seit Beginn der Bestandserfassungen 1971. Eine Neuansiedlung ist in diesem Jahr in Fischbeker Ortsteil Mönkenbrook zu verzeichnen. Dort hat sich ein Paar in Sichtweite des dortigen Hofcafe`s auf einem Mast mit Nistunterlage niedergelassen. Auch in Wiemerskamp hat sich nach zwei Jahren ohne Störche wieder ein Paar eingefunden. 

In Stemwarde hatte erneut ein Nilganspaar das Storchennest „besetzt“ und eine Brut begonnen, was zu Konflikten mit den rückkehrenden Störchen führte. Dort haben die Anwohner für die Nilgänse einen etwas kleineren Ersatzmast mit Nistunterlage aufgestellt und die Nilgänse kurzerhand „umziehen“ lassen. Mit Erfolg, Nilgänse und Störche brüteten dort in friedlicher Nachbarschaft, was leider eher selten der Fall ist, weil die Nilgänse ihr Revier in der Regel aggressiv verteidigen.

Bis auf die Nester in Neritz, Klein Schenkenberg und Tangstedt sind alle Nester wieder von einem Storchenpaar besetzt worden. In Bargfeld-Stegen sind erneut alle sechs Nester besetzt.

Nun bleibt zu hoffen, dass auch die Brutsaison erfolgreich und ohne große Verluste bei den Jungen verlaufen wird, auch wenn es für die „Spätrückkehrer“ schon knapp wird mit dem Nachwuchs.

  

Kerstin Kommer / Andreas Hack

Am Sonntagvormittag , 11.9.11, wurde in Rümpel ein Altstorch in einem Güllebehälter entdeckt. Der Landwirt Hr. Beuck hatte den Storchenkopf zuerst für einen weißen Ball gehalten, der sich aber plötzlich bewegte. Daraufhin rief  er die Freiwillige Feuerwehr Rümpel um Hilfe, die den Storch mit Hilfe eines tapferen Helfers und zwei zusammengebundenen Leitern aus seiner misslichen Lage befreite. Zur Reinigung des erschöpften Tieres wurde die Euterbrause der Kühe eingesetzt. Die herbeigerufene Storchenbetreuerin des NABU Bad Oldesloe Kerstin Kommer gab dem Storch zuerst etwas zu trinken und etwas Fleisch.
Zum Trocknen des Gefieders wurde das Tier geföhnt. Da der Storch einen sehr geschwächten Eindruck machte wurde er von der Storchenbetreuerin in den Wildpark Eekholt gefahren.
In der  dortigen Pflegestation wird er weiter versorgt, da er zur Zeit nicht in der Lage ist , sich Nahrung zu suchen und die weite Reise in den Süden  anzutreten ( bis zu 10.000 km).  

Dass diese Reise viele Gefahren birgt zeigte sich vor zwei Wochen : Ein im Frühling geschlüpfter Jungstorch aus Bargfeld Stegen wurde in Polen tot aufgefunden. Er hatte an einer Hochspannungsleitung einen Stromschlag bekommen.

Zum Ende der Brutsaison 2015 blicken wir erneut auf eines der erfolgreichsten Storchenjahre der letzten 44 Jahre zurück. Zu Beginn der Saison waren 28 Nester mit Paaren besetzt, das sind zwar zwei weniger als im letzten Jahr, aber dennoch das zweitbeste Ergebnis seit Beginn der Aufzeichnungen 1971. Von den besetzten Nestern des letzten Jahres waren nur in Delingsdorf, Jersbek und Rohlfshagen in diesem Jahr keine Störche. Nach zwei Jahren ohne Störche wurde das Nest in Brunsbek Langelohe in diesem Jahr wieder besetzt, allerdings war es Mitte Mai schon etwas zu spät für Nachwuchs. Stormarns Storchendorf Bargfeld-Stegen hatte wieder 6 Storchenpaare, von denen 5 erfolgreich Junge aufgezogen haben. Besonders erfreulich ist, dass es in Grönwohld nach 8 erfolglosen Jahren mit 2 Jungstörchen wieder Nachwuchs gab. Ebenso in Stemwarde, der Standort wurde letztes Jahr noch ohne Nachwuchs erstmalig besetzt, in diesem Jahr sind dort auch 2 Junge groß geworden

Auch wenn es in diesem Jahr an einigen nachwuchssicheren Standorten wie Mollhagen, Neritz und Rümpel keine Jungstörche gab, wurde mit 53 Storchenjungen ebenfalls das zweitbeste Ergebnis seit 1971 erreicht. Lediglich 1999 gab es mit 56 Jungen mehr Nachwuchs. Insgesamt betrachtet liegt der diesjährige Durchschnitt von 1,9 Jungen pro Horstpaar über dem langjährigen Durchschnitt und trägt damit dazu bei, den Storchenbestand in Stormarn weiter zu festigen oder sogar aufzubauen.

Das durchwachsene Wetter hat erneut dazu beigetragen, dass die Störche genug Nahrung für ihre Jungen gefunden haben.

Und so sehen die einzelnen Nachwuchszahlen aus:

Bargfeld-Stegen Tonnenteich 4, Bargfeld-Stegen Mittelweg 4, 3 und 3, Bargfeld-Stegen Wilhelmshöhe 0. Bargfeld-Stegen Elmenhorster Str. 1,  Grönwohld 2, Groß Barnitz 0, Hammoor 1, Heilshoop 3, Klein Wesenberg 4, Klein Schenkenberg 2, Langelohe 0, Lasbek-Dorf 3, Meddewarde 1, Mollhagen 0, Neritz 0, Papendorf 4, Rethwischfeld 2, Rümpel-Dorf 0, Seefeld 3, Sprenge 2, Stemwarde 2, Sühlen 3, Tangstedt 0,  Todendorf 3, Tremsbüttel 2, Westerau 1

 

Die jährliche Kontroll- und Instandhaltungstour der Storchennester durch die NABU-Storchengebietsbetreuer in den letzten beiden Jahren im Oktober hat sich bewährt und wird in diesem Jahr genau so erfolgen. Bei der mit finanzieller Unterstützung der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn durchgeführten Tour werden wieder etwa 10 – 12 Storchennester kontrolliert und gereinigt. Dabei wird im Abstand von 2 -3 Jahren das stark verdichtete Nistmaterial von den Horsten abgetragen und mit Holzhackschnitzeln befüllt, wodurch die Nässe in den Nestern besser abgeleitet wird. Außerdem wird die Unterkonstruktion auf Tragfähigkeit überprüft und es werden eingeschleppte Fremdkörper wie Plastikfolie und Schnüre entfernt, die eine Gefahr für die Störche darstellen könnten.

Kerstin Kommer / Andreas Hack

NABU Bad Oldesloe