Willkommen beim NABU Bad Oldesloe!

Für Mensch und Natur

Wir sind die NABU Gruppe Bad Oldesloe. Der NABU Bad Oldesloe gehört zum NABU Schleswig-Holstein. Das Gebiet umfasst Bad Oldesloe und Bargteheide mit den Ämtern Bad Oldesloe-Land und Bargteheide-Land, das Amt Trittau und die Gemeinden Brunsbek und Kayhude.

Daneben gibt es in Stormarn noch NABU-Gruppen in Reinfeld und Ammersbek sowie eine Gruppe in Ahrensburg, die allerdings dem NABU Hamburg angeschlossen ist, ebenso wie Großhansdorf, Tangstedt, Siek, Braak, Stapelfeld, Barsbüttel und Oststeinbek. Glinde und Reinbek gehören zum NABU Geesthacht.

 

Der NABU Bad Oldesloe hat über 800 Mitglieder. Die Aktiven treffen sich zu Arbeitseinsätzen, um Pflegemaßnahmen in unseren Schutzgebieten durchzuführen oder zum Beispiel Froschzäune aufzubauen. Langfristig angesetzte Termine stehen in unserem Programm, über die kurzfristig angesetzten Termine informieren wir die Aktiven über e-mail.

 

Gemeinsam setzten wir uns ein für den Schutz und die Pflege von Natur und Umwelt.

 


© NABU Bad Oldesloe
© NABU Bad Oldesloe

Wanderbuch "Artenvielfalt erleben – Botanische Spaziergänge und Wanderungen in und um Bad Oldesloe“ erschienen

Das Wanderbuch beschreibt 13 Spaziergänge (1-3 km lang) und 5 Wanderungen (ca. 5 km lang und mehr). Es enthält für jede Tour eine Karte mit Beobachtungspunkten, eine Beschreibung der ausgewählten Pflanzenarten an diesen Punkten, eine Liste der erwähnten Arten pro Tour und Fotos von Biotopen und Arten. Mehr dazu hier. 

© Ulrike Graeber
© Ulrike Graeber

Buch über die Flora von Bad Oldesloe veröfffentlicht

Obwohl Bad Oldesloe reich an wertvollen Biotopen ist, gab es bisher noch keine aktuelle Dokumentation zur Pflanzenwelt. Diese Lücke wird mit dem vorliegenden Buch geschlossen. Das Buch über die Flora von Bad Oldesloe von Ulrike Graeber steht auf der Homepage der AG Geobotanik zur Verfügung. Mehr dazu hier. 

 

© NABU / Frank Derer
© NABU / Frank Derer

Presseinfo zum Beginn der Storchensaison 2026

Noch ein Rekordjahr bei den Stormarner Störchen !

 Nachdem wir in den letzten Jahren schon Jahrhundertrekorde verzeichnen konnten, gibt es in diesem Jahr mit 64 Paaren nochmal 5 Storchenpaare mehr in Stormarn. Obwohl im Winterquartier der Westzieher (Frankreich/Spanien) die Vogelgrippe zu vielen Verlusten geführt hat, konnten die Jungstörche der geburtenstarken Jahrgänge der letzten drei Jahre die Verluste mehr als ausgleichen. Während z.B. in Bargfeld-Stegen an zwei Standorten die alten Westzieher fehlen haben sich dort an zwei anderen Standorten neue Horstpaare der Jungstörche eingefunden. Auch in Lasbek haben Jungstörche das alte Nest der Westzieher bezogen. 

 

Die ersten Störche haben sich in diesem Jahr Anfang Februar in Stormarn eingefunden. Während bei den ersten Storchenpaaren die Jungen schon zwei bis drei Wochen alt sind, haben sich die letzten Störche erst vor ein paar Tagen auf ihren Nestern niedergelassen. Bis Mitte Mai könnte noch das eine oder andere Storchenpaar dazu kommen. Mit 8 Storchenpaaren pro 100 km2 hat Stormarn voraussichtlich wieder die höchste Storchendichte in ganz Schleswig- Holstein. 

Durch die vielen Störche kommt es an den besonders beliebten Standorten zum Teil zu heftigen Kämpfen um die Nester. In Stemwarde ging dabei auch in diesem Jahr erneut das gesamte Gelege zu Bruch. Es wird dort aber wie im Vorjahr auf eine zweite Brut gehofft. Zeit genug wäre jedenfalls noch, bis Mitte Mai sollten auch die letzten Storchenpaare mit der Brut begonnen haben, damit die Jungen für den Weg in Winterquartier rechtzeitig kräftig genug werden. 

 

Storchenpaare gibt es bisher in folgenden Orten: 

Ahrensfeldte, Bargfeld-Stegen (10 Paare), Bargteheide Baumschule Andresen, Bünningstedt, Braak Hof Adolf, Delingsdorf, Eichede, Elmenhorst Regenrückhaltebecken,  Fischbek-Mönkenbrook, Granderheide, Grönwohld, Groß Barnitz, Großensee Golfclub, Hammoor,,Heilshoop, Hoisdorf, Jersbek Lange Reihe, Jersbek Hartwigsahler Weg, Klein Hansdorf, Klein Schenkenberg, Klein Wesenberg,Köthel, Kronshorst (2 Paare) , Langelohe, Lasbek-Dorf, Lütjensee, Meddewade, Meilsdorf,Mollhagen,Neritz, Papendorf, Rausdorf, Rehhorst, Rethwisch-Feld, Rümpel,Seefeld, Sprenge,Stellau,Stemwarde,Sühlen, Tangstedt Wilstedt, Tangstedt Fahrenhorst, Tangstedt Gut Tangstedt, Tangstedt Wassermühlenweg, Tangstedt Gut Wulksfelde,Todendorf, Tremsbüttel,Vinzier, Westerau, Wiemerskamp, Witzhave, Wolkenwehe, Zarpen

 

Insgesamt gibt es 7 Neuansiedlungen. Neben den beiden in Bargfeld-Stegen haben sich 3 neue Paare in den Tangstedter Ortsteilen angesiedelt und auch in Witzhave und Rehhorst gibt es neue Storchenpaare. 

 

Leider wurde diese sensationelle Entwicklung bei den Stormarner Störchen von einem negativen Ereignis überschattet. In Braak hatte sich ein zweites neues Storchenpaar auf einer Nistunterlage mitten im Dorf angesiedelt, die der Eigentümer erst letztes Jahr aufgestellt hatte. Die allermeisten Anwohner freuten sich darüber. Allerdings wohl nicht alle. Dort kam es vor knapp zwei Wochen zu einem Vorfall, bei dem einer der Störche vermutlich erschossen wurde. Er wurde von der Feuerwehr tot aus dem Nest geborgen und hatte frische Verletzungen, die von einem Geschoss stammen könnten. Es gab einen Zeugen, der den Vorfall beobachtet hat. Ein Strafverfahren nach Natur- und Tierschutzgesetz wurde eingeleitet, Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln. Sollte ein Tatverdächtiger ermittelt werden, muss er mit einer empfindlichen Strafe rechnen. Vielleicht sollte derjenige sich lieber der Polizei stellen, um ggf. eine Strafmilderung zu erreichen. Menschlich geradezu unfassbar was dort passiert ist, zumal die Störche für fast alle Menschen als Sympathieträger gelten. 

 

Sofern die Wetterlage und das Nahrungsangebot in den nächsten Wochen für die Störche stimmen, könnten auch die Nachwuchszahlen erneut rekordverdächtig werden.

Mehr dazu hier.