Bad Oldesloe, im Dezember 2019 

 

Liebe Mitglieder und Freunde!

In diesem Jahr können wir von einigen besonders erfreulichen Entwicklungen und Erfolgen unserer Arbeit berichten: Rekord-Brutergebnisse bei den Störchen, sensationelle Käferfunde am Brenner Moor, spannende Entwicklung der Pflanzen auf den Sandbänken in Timms Teich ... Daher wird das Rundschreiben etwas länger als gewohnt. Wir haben es deutlich gegliedert, so dass Sie sich aussuchen können, was Sie interessant finden und lesen möchten.

Rekordjahr bei den Weißstörchen: Perfektes Storchenwetter und ein reichhaltiges Nahrungsangebot führten in diesem Jahr zu so sensationellen Ergebnissen bei den Stormarner Störchen, wie es sie seit Beginn der Aufzeichnungen 1971 noch nicht gegeben hat. Es gab Neuansiedlungen in Lütjensee, Großensee, Kronshorst, Jersbek Lange Reihe und nach 5 Jahren ohne Störche auch wieder in Delingsdorf, so dass 34 Paare zur Brut schritten. Rekord! Damit hat Stormarn die höchste Bestandsdichte aller Kreise in Schleswig-Holstein! Das wechselhafte und nicht zu kühle Wetter sorgte für perfekte Aufzuchtbedingungen. Es gab genügend Regenwürmer für die Jungen und die Altstörche profitierten von den vielen Mäusen. Insgesamt haben die Störche in diesem Jahr unglaubliche 69 Junge durchgebracht und damit den bisherigen Rekord von 1999 mit 56 Jungen deutlich in den Schatten gestellt. (Vorjahr 39, langjähriger Durchschnitt 33). Das bedeutet 2,0 Junge pro Paar, es ist ein sehr gutes Ergebnis für die Bestandsicherung und lässt für die nächsten Jahre hoffen.

In unserem „Storchendorf“ Bargfeld-Stegen brüteten 5 Paare, 4 hatten 1 Junges und ein Paar 2. Die übrigen Ergebnisse: Je 4 Junge in Hammoor, Langelohe, Mollhagen, Sprenge, Sühlen und Westerau, je 3 in Delingsdorf, Grönwohld, Heilshoop, Klein Wesenberg, Kronshorst, Lasbek-Dorf, Papendorf, Rethwischfeld und Todendorf, je 2 in Jersbek Lange Reihe, Neritz, Rümpel, und Seefeld und je 1 in Fischbek, Groß Barnitz, Jersbek Hartwigsahler Weg und Tremsbüttel. Ohne Bruterfolg blieben nur die Paare in Großensee, Lütjensee, Meddewade, Stellau, Stemwarde und Tangstedt.

Diese Erfolge sind auch Lohn für die Arbeit unserer Storchenbetreuer Kerstin Kommer und Andreas Hack, die jeden Herbst mit dem Hubsteiger zu etwa 15 Horsten aufsteigen, sie reinigen und die Tragfähigkeit der Unterkonstruktion überprüfen. Wir freuen uns auch über die vielen privat aufgestellten Horste, so dass es noch genügend Auswahl an freien Horsten gibt. Ab 2020 werden wir die Schilder an den Storchenhorsten erneuern, finanziert wird das durch die Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn.

Froschzäune: Aufgrund des trockenen Sommers 2018 und des späten Frühjahrs 2019 lag die Zahl derAmphibien an unseren Froschzäunen in Rehkoppel, bei Fischbek und in Bargteheide etwas niedriger als in den Vorjahren.

Fledermäuse: Die Bestände der Fledermäuse in unseren Kasten-Revieren im Kneeden und im Rehbrook sind erfreulicherweise in den letzten Jahren stabil geblieben, im Wald finden die dort jagenden Fledermausarten noch genügend Nahrung. Anders ist es bei den Arten, die ihre Quartiere in den Siedlungen haben und ihre Nahrung auch in der Agrarlandschaft suchen. Während wir in Oldesloe vor 30 Jahren noch Quartiere mit über 60 Breitflügelfledermäusen kannten, beobachten wir jetzt höchstens 5 ausfliegende Fledermäuse. Auch Herbstquartiere mit über 100 Zwergfledermäusen gehören leider der Vergangenheit an.

 

Pflegemaßnahmen und Kartierungen in unseren Schutzgebieten:

 

In vielen unserer Schutzgebiete haben wir im Herbst botanische Kartierungen durchgeführt. Es zeigte sich dabei, dass sich das trockene Jahr 2018 sehr unterschiedlich ausgewirkt hat. In Timms Teich, auf der Langenwisch am Schattredder und in der Alten Steinburg waren die Wasserstände extrem niedrig, auch die Wiesen bei Vinzier und an der Beste bei Rümpel waren sehr trocken. Dagegen sind die Wiesen am Brenner Moor, bei Schlamersdorf und am Köllerteich bei Dwerkaten so nass, dass eine Bewirtschaftung nicht mehr möglich ist.

Im Schutzgebiet Timms Teich bei Bargfeld-Stegen gelingt es uns, die Trockenrasen von Gebüschen frei zu halten. Mit dem Gestrüppmäher hat Reinhard Seick im Oktober die wichtigsten Flächen gemäht. Durch den extrem niedrigen Wasserstand sind einige Uferstreifen und Sandbänke trockengefallen und bieten Pflanzen und Tieren Lebensraum, die sonst für naturnahe Flussauen typisch und daher sehr selten sind. Da wir am Südufer gerade die Gehölze zurückschneiden ließen, bekamen die Lebewesen auch die für sie notwendige Sonne.

Zunächst erschraken wir, als an 2 Stellen große Fässer aus dem Wasser auftauchten. Gift? Öl? Zum Glück stellte sich heraus, dass sie von einem Floß stammten, das bei der Ausbeutung der Kiesgrube eingesetzt wurde, und keinen gefährlichen Inhalt hatten. Daher können sie bleiben, denn eine Bergung würde mehr Vegetation kaputt machen als nützen.

Auf unserer Großseggenried-Fläche am Brenner Moor fanden wir nicht nur seltene Pflanzengesellschaften. Der NABU-Wasserexperte Thomas Behrends sammelte im Oktober eine kleine Probe aus einer großen Seggenbülte, in der zwei winzige, sensationell seltene Käferarten entdeckt wurden. Für den Käfer Tachyporus pallidus ist es der 1. Nachweis in Schleswig-Holstein, ein Käfer aus der Gattung Schistoglossa wurde von Experten inzwischen der Art drusilloides zugeordnet, für die es 5 Nachweise in Norddeutschland gibt. Um etwas für den Klimaschutz zu tun, könnten wir die Fläche noch stärker vernässen, indem wir Entwässerungsgräben schließen, und vielleicht sogar Nachbarflächen einbeziehen, die der Stadt Bad Oldesloe gehören. Vorher muss aber sichergestellt sein, dass das den seltenen Arten nicht schadet. Wir werden daher zunächst nur die Weidengebüsche etwas zurückschneiden und dadurch die freien Flächen besser verbinden.

Neue Biotopkartierungs-Gruppe: Wer möchte mitmachen? Im Auftrag des Landes ist von 2017 bis 2019 eine Kartierung aller Biotope durchgeführt worden. Die beauftragte Firma kommt aus Rheinland-Pfalz und hatte einen engen Zeitrahmen, daher kann man in manchen Biotopen deutlich mehr Pflanzenarten finden als diese aufgelistet hat. Wir möchten daher interessante Biotope aufsuchen

 

und die Pflanzenlisten vervollständigen. Wer dabei mitmachen und heimische Pflanzenarten kennenlernen möchte, möge sich an Dr. Ulrike Graeber Tel 04531 7720 oder EKU.Graeber@t- online.de wenden, die Termine werden dann in der Gruppe besprochen.

 

Wie können wir das „Insektensterben“ bremsen?

Der dramatische Rückgang der Insekten ist nicht neu, schon in den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde er dokumentiert und seitdem durch über 100 Untersuchungen belegt. Ebenso klar ist, dass die Intensivierung der Landwirtschaft die Hauptursache ist. Die politischen Vorgaben, durch die intensive und rücksichtslose Bewirtschaftung der Flächen oft stärker gefördert wird als naturschonende, müssen dringend geändert werden.

In dieser Situation bekommen Gärten und städtische Grünflächen eine immer größere Bedeutung für den Erhalt der Artenvielfalt. Daher beraten wir die Stadt Bad Oldesloe und den Baubetriebshof dabei, Grünanlagen möglichst insektenfreundlich zu pflegen. Wir kartieren die Pflanzen und stellen dabei fest, dass die meisten Flächen bereits recht artenreich sind, insbesondere wenn sie nur selten gemäht werden. Beispiel: Auf der Obstwiese am Höter Berg, die nur 2 Mal jährlich gemäht wird, fanden wir 1999 30 Pflanzenarten und 2019 über 100! Auch auf häufig gemähten Flächen gibt es 25 bis 40 Arten, die meisten kommen aber nicht zur Blüte und können keine Samen bilden. Daher werden jetzt Insektenschutzflächen nach einem speziellen Konzept gepflegt: Teile der Flächen werden zwischen August und Oktober gemäht, auf anderen Flächen bleiben die Kräuter über Winter stehen, damit sich dort die Überwinterungsstadien der Insekten aufhalten können. Diese Flächen werden im April/Mai nach dem Verblühen und Versamen der Frühjahrsblüher gemäht (siehe auch homepage der Stadt Bad Oldesloe).

Das Aussähen von Blühmischungen ist nur sinnvoll auf nackten Böden oder sehr artenarmen Rasenflächen. Normale Grünflächen umzubrechen und einzusäen ist meist unsinnig, es ist nicht nachhaltig und bringt keine größere Artenvielfalt. Auf einer probeweise umgebrochenen und mit Blühmischung eingesäten Fläche fanden wir nur 25 Pflanzenarten, es war eine unserer artenärmsten Untersuchungsflächen. Ohnehin sollte man für Ansaaten nur Regio-Saatgut mit Arten aus der Region verwenden. Andere Blühmischungen enthalten meist einjährige und gebietsfremde Arten, die nur wenigen unspezialisierten Insekten nützen.

NABU und BUND unterstützen das Pflegekonzept der Stadt Bad Oldesloe auch durch Öffentlichkeitsarbeit, um eine möglichst hohe Akzeptanz zu erreichen. In unserem Programm stehen 3 Besichtigungen von Grünflächen, bei denen wir Pflanzen und Insekten vorstellen wollen: Am 10.3. auf dem Ehrenfriedhof, am 27.5. auf den Grünflächen im Westen von Bad Oldesloe und am 6.8. auf der Obstwiese am Höter Berg. Am 11.11. stellen wir die Pflanzen und Insekten auf städtischen Grünflächen in einem Lichtbildervortrag vor. Außerdem empfehlen wir eine Veranstaltung, die die Naturschutzbehörde des Kreises Stormarn organisiert: Am 3.2. 17:30 h eröffnet der Landrat eine Ausstellung über Wildbienen im Foyer des Kreistagssitzungsaales, danach sind folgende Vorträge geplant:

Frau Rabe (LLUR): "Rückgang der Insektenvielfalt - Situation, Ursachen und Gegenstrategien"
Herr Voigt (S.-H. Heimatbund): "Wildbienen. Vielfalt, Gefährdung, Hilfsmöglichkeiten im Siedlungsraum“
Frau Dr. Graeber und Frau Külper "Konzept der Stadt Bad Oldesloe für die insektenfreundliche Pflege von Grünflächen"

Klimaschutz – auch vor Ort:
Die Fridays for Future – Bewegung hat es geschafft, das Thema Klimaschutz stark ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Die Stormarner NABU-Gruppen unterstützen die Kundgebungen vor Ort. In der Klimadiskussion wird deutlich, dass die Zerstörung der
Moore ein großes Problem für den

 

Klimaschutz ist, dass aber andererseits die Restauration von Mooren eine effektive Möglichkeit ist, den Klimawandel zu bremsen. Die Wiedervernässung von 1 ha Moorboden hat durch Vermeidung von CO2-Freisetzung unddurch CO2-Bindung eine fast 10 Mal so hohe positive Bilanz wie die Aufforstung von 1 ha Wald. Außerdem können lebende Moore Jahrtausende lang CO2 binden. Ein Hochmoor wächst dabei 1 mm pro Jahr, 1 m pro Jahrtausend. Wald dagegen ist nach etwa 100 Jahren ausgewachsen und kann kein zusätzliches CO2 mehr binden.


Die
Stiftung Naturschutz hat daher mit Moor-Restaurierungsprojekten begonnen und verkauft zur

Finanzierung Moorfutures. Ein Moorfutures kostet 64,- €. das ist der Betrag, den man benötigt, um eine Tonne CO2 durch Restaurierung des Königsmoores bei Rendsburg zu binden. Damit hat man die Möglichkeit, seine durch PKW, Flugzeug, Heizung usw. verursachten CO2-Emissionen zu kompensieren. (Genauere Infos unter www.moorfutures.de, siehe dazu auch „Betrifft Natur“ im Heft „Naturschutz heute“ 2/2019).

Daher werden wir uns auch vor Ort weiter für den Erhalt und die Wiedervernässung von Moorböden einsetzen. In der Wolkenweher Niederung waren wir bereits erfolgreich. Bestrebungen, das Bargteheider Moor zu vernässen, begrüßen wir und werden sie unterstützen.
Rückenwind bekommen wir auch i m
Koberger Moor, wo wir eine kleine Fläche mit Hochmoorvegetation am Leben halten. Sie könnte die Keimzelle für ein größeres Hochmoorprojekt werden. Im letzten Winter haben wir den Birkenaufwuchs geschnitten und die Gehölze ausgetragen. Im Herbst 2019 haben wir dann etwa 1/3 der Fläche gründlich von Stockausschlag befreit. Im Herbst 2020 (siehe Programm 10.10.) ist das nächste Drittel dran, so halten wir die Fläche für die lichtbedürftigen Hochmoorpflanzen offen. Am 1. Juli werden wir das Koberger Moor besichtigen.

Zu unserer Mitgliederversammlung am Mittwoch, den 25. März 2020, 19.30 Uhr im Restaurant KandelaR im Hotel Hinz, Hamburger Straße 15, Bad Oldesloe, laden wir Sie sowie interessierte Gäste herzlich ein. Dies ist die Tagesordnung:
1. Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit, Genehmigung des Protokolls

2. Bericht des Vorstandes und Aussprache
3. Bericht der Referentin für Finanzen und der Rechnungsprüfer und Entlastung des Vorstandes 4. Bericht der Storchenreferenten über das Rekordjahr 2019
5. Wahl einer Rechnungsprüferin oder eines Rechnungsprüfers
6. Verschiedenes

Beiliegend übersenden wir Ihnen unser Jahresprogramm 2020. Es enthält wieder eine bunte Mischung von Vorträgen, Besichtigungen, Exkursionen und Arbeitseinsätzen. Zusätzliche kleinere Arbeitseinsätze und Besichtigungen in unseren Schutzgebieten werden wir über unseren Mail- Verteiler ankündigen. Wer in diesen Mail-Verteiler aufgenommen werden möchte, teile das gerne einem Vorstandsmitglied mit.

Unsere mehrtägige Fahrt geht im Oktober 2020 zu den Kranich-Rastplätzen bei Zingst. Noch sind ein paar Plätze frei.
Wir freuen uns, wenn wir Sie auf unseren Veranstaltungen begrüßen können!

Mit freundlichen Grüßen
für den Vorstand Klaus Graeber

Spendenkonten: Sparkasse Holstein, BIC: NOLADE21HOL, IBAN: DE67 2135 2240 0000 0218 40

Jugendgruppe JUNa: Kontakt Margit Baumann, Tel 04531 886

 

Am 22. September 2015 haben wir das neue "Besucherinformationssystem" für das Brenner Moor eingeweiht: Mehrere Infotafeln, 2 neue Faltblätter und als Besonderheit 10 Stationen, an denen man sich zusätzliche Informationen über einen QR-Code auf sein Smartphon holen kann (hier sind wir Vorreiter in Schleswig-Holstein. Die Informationen kann man auch über die homepage der AG Geobotanik, www.AG-Geobotanik.de abrufen, da ist ein Button "Brenner Moor". Die neuen Faltblätter kann man aus Kästen am Parkplatz der Kleingartenkolonie Brenner Moor und am alten Pumpenhäuschen in der Wolkenweher Niederung rausnehmen. Anfangs müssen wir sicherlich oft "nachlegen", Brigitte Sauermann schaut da dankenswerterweise öfter mal hin.

Von Brutkästen im Gotteshaus

Nabu und Kirche machen gemeinsame Sache beim Umweltschutz / Drei Projekte in Angriff genommen
 

Der alte Pastoratsgarten - Eine Naturoase mitten in der Innenstadt

Das Refugium zwischen Beste und Kirchberg wurde vom Nabu gepachtet und soll naturnah umgestaltet werden.
 

Erinnerung! Am Freitag, den 8. Februar um 19.30 Uhr, findet im Bürgerhaus, Mühlenstr. 11, der Vortrag „Rückkehr der Wölfe“ statt, gehalten vom NABU-Wolfsexperten Markus Bathen (NABU-Wolfsprojekt in der Lausitz).

Am 4. Januar startete eine Hals-über-Kopf-Aktion zur Stunde der Wintervögel. Auf der Obstwiese am Höter Berg filmte das NDR-Fernsehendie JUNa-Gruppe bei der Vogelzählung.

Hier der Beitrag der abends im Schleswig-Holstein-Magazin zu sehen war. --> Beitrag

 Am Nordufer des Großen Teichs, der nahe der Autobahnauffahrt Bad Oldesloe auf die A1 liegt, hat der NABU Bad Oldesloe am Sa, den 20.10.2012 einen Beobachtungstand errichtet. Das Grundstück mit dem Teich gehört der Stadt Bad Oldesloe, der Teich wurde 1999 angestaut, die gesamte Fläche wurde als Ausgleichsfläche (Ökokonto) angelegt. Der Teich wurde schnell von vielen Wasservögeln angenommen, besonders in den ersten Jahren gab es auch außergewöhnliche Beobachtungen wie Schwarzstorch oder Säbelschnäbler. 

Bei der Beforstung am Nordufer wurde damals bereits eine kleine Fläche von ausgespart und als Beobachtungspunkt vorgesehen. Diese war aber lange Zeit praktisch nicht zu erreichen, so dass es schwer war, die Wasservögel am Teich zu beobachten, wenn man kein starkes Fernrohr hat. Inzwischen sind die Bäume so groß geworden, dass ein Zugang als Trampelpfad durch den schmalen Waldstreifen möglich ist (Benutzung auf eigene Gefahr).

Jetzt hatte der Umweltausschuss der Stadt Bad Oldesloe dem NABU grünes Licht für die Errichtung eines Beobachtungsstandes gegeben. Die Gladigau-Stiftung hat die Materialkosten übernommen, der Transport des Baumaterials und der Aufbau erfolgte in Eigenleistung. Bei herrlichem Wetter haben  22 aktive Naturschützer zugefasst und den Beobachtungsstand unter Anleitung von Kay und Ute Gladigau und Claudia Wendt errichtet. Die Balken und Bretter aus besonders wetterbeständigem Edelkastanienholz hatte die Firma Winhal aus Rümpel (www.winhal.com) zugeschnitten und zu einem besonders günstigen Preis geliefert.

In einem Kasten am Beobachtungsstand liegt ein Beobachtungsbuch, in das interessante Beobachtungen eingetragen werden können. Kleine Infoblätter zeigen Wasservogelarten, die am Großen Teich beobachtet werden können (natürlich nicht immer alle auf einmal). 

Bilder vom Bau des Beobachtungsstandes